Ist es Demut, wenn man das hohe Lied der Liebe seinen Feinden zuruft? Oder hat man als Nomenklaturkader das Recht, dieses als mangelnde Demut zu kritisieren? Egal: de Moley  hat auf dem Scheiterhaufen seinen Widersachern ihr Schicksal vorhergesagt. E. Schröder und D. Br. sind bereits gegangen und auch der oben genannte Kritiker ist den Weg allen Irdischen gegangen. Was jetzt (2026) noch an destruktiven und zerstörerischen Elementen übrig ist, mag von mir toleriert werden. Die Schlammschlacht zu Beginn des Jahres 2025 mit Verleumdungen, Lügen, Hinterlist und unendlicher Dummheit, die so viele Menschen ohne eigene Meinung in ihren Bann gezogen hat, ist in eine ruhige Phase getreten. Alles, was ich in vielen Jahren erträumte ist kurz vor dem Ziel in einer Art und Weise zerschlagen worden, die mich daran zweifeln lässt, ob es viele Personen mit eigenem Verstand und Denkvermögen auf dieser Welt gibt. Nun gut, ich habe die Wahl nicht nur verloren, sondern bin total degradiert worden und befinde mich am Punkte null. Meine Lebenszeit wird nicht ausreichen jemals wieder so weit zu kommen, also lassen wir es und nehmen es mit Demut. Ich habe den Scherbenhaufen so gut ich konnte mitgeholfen aufzuräumen. Ich spüre zwar noch immer die Kälte, die mir entgegenschlägt, aber inzwischen stört mich das nicht mehr allzu sehr. In 10 Jahren wird es auch ohne mich gehen müssen.

 

Also ergibt sich die Frage nach dem Wesentlichen für mich, meine Person und meine Familie. Und dabei steht der Spaß im Vordergrund und nicht die Pflicht!

 

Und es hat Spaß gemacht eine goldene Hochzeit im April zu feiern, bei der wir es richtig krachen ließen und den Ärger vergessen konnten. Alles war durchorganisiert, alles war gut vorbereitet, alles hat gepasst. Die 50 Gäste sind immer noch zufrieden. Sowohl die Zeremonie in der Kirche mit einer sehr guten Pastorin und hervorragender Mitwirkung der Enkel, als auch die Feier selbst auf Schloss Hasenwinkel war ein Event erster Klasse. Es war gut, nicht nach den Kosten zu fragen, sondern eine würdige und gute Feier zu organisieren. Denn auch wenn wir uns unser täglich Brot mit unserer Rente leisten können, so ist das Entgelt aus dem Unterricht, den ich an zwei Tagen in der Woche erteile, eine große Hilfe bei der Erfüllung vieler kleiner Extras.

 

Eine

Hochzeitsreise mit dem Reisebus um die Ostsee,

 

sowie

Kurzreisen nach Österreich,

Bamberg

Böhmen

und Giboldehausen

(Spanien musste ich abbrechen).

 

Auch die Arbeit ist entspannter geworden. Verzweifelte ich im ersten Halbjahr noch an der Ignoranz und Überheblichkeit der jungen Ukrainer, so finden sich gerade unter den Muslimen vereinzelt junge Leute mit mehr oder weniger Verstand und Leistungswillen. Insgesamt geht das Jahr versöhnlich zu Ende. Meine Operation habe ich gut überstanden und mit dem Rest der Krankheiten muss ich bis zum Lebensende zurechtkommen. Neue Ereignisse sind in der Vorbereitung und wenn die Gesundheit auch weiterhin nur annähernd so gut ist wie jetzt, dann wird das kommende Jahr interessant. Ich habe die Gelassenheit alles anzunehmen, was kommt.

 

Bis zum nächsten Jahr!!!!